Halloween-Nacht in St. Gallen wird zum Albtraum: Polizei warnt vor Süßigkeiten-Horror
ST. GALLEN. Die fröhliche Jagd nach Süßem verwandelte sich in der vergangenen Halloween-Nacht in einen Schockmoment: Die achtjährige Lina M. aus dem Quartier St. Fiden wird seit gestern Abend vermisst, nachdem sie nach dem Verzehr von mutmaßlich vergifteten Gummibärchen zusammenbrach.
Nach Angaben der Kantonspolizei erhielt Lina die Süßigkeiten beim "Süßes oder Saures"-Rundgang in einer unauffälligen, selbst verschlossenen Tüte. Kurz nach dem Essen klagte das Mädchen über starke Übelkeit und verlor das Bewusstsein. Als ihre besorgten Eltern den Notarzt riefen, war Lina jedoch bereits spurlos verschwunden.
Die Polizei geht von einer gezielten Entführung aus, bei der die Vergiftung als Betäubungsmittel diente. Die Hintergründe sind völlig unklar. Eine sofort eingeleitete Großfahndung mit Spürhunden und Drohnen blieb erfolglos. Die Kantonspolizei warnt eindringlich davor, unverpackte oder verdächtige Süßigkeiten anzunehmen, und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich St. Fiden beobachtet haben, sollen sich umgehend bei der Polizei melden.